Unter einem Fahrplaninformationssystem wird in dieser Dokumentation eine Software zur Verwaltung von Fahrplänen sowie deren Ausgabe auf unterschiedlichen Medien verstanden. Hierzu gehört u. a. auch die Abfrage von Verbindungen (Fahrplanauskunft).
Bei den Verkehrsunternehmen existieren meistens eine Reihe unterschiedlicher Programme bzw. Programm-Module die den Anwender bei der Streckenplanung, der Zugeinsatzplanung und bei der Erstellung der Fahrpläne unterstützt.
Unter Fahrplaninformationssystem wird in dieser Dokumentation nicht die Software zur Erstellung von Fahrplänen verstanden - d. h. es geht nicht um Software die dem Anwender bei der Planung von Stationen/Haltestellen und LInien unterstützt. Im Fahrplaninformationssystem können die Fahrpläne lediglich eingegeben werden. Das bedeutet, die Fahrpläne liegen entweder bereits vor und werden per Hand eingegeben oder mit Hilfe von Schnittstellen eingelesen, eventuell auch kopiert (z. B. gescannt).
Insbesondere im Schienenverkehr ist daher meist eine zusätzliche Software notwendig, mit der die Linien- und Zugplanung erfolgt. Hierbei müssen vielfältige Bedingungen überprüft werden. Die hierzu notwendigen Daten (im Schienenverkehr z. B. Schienenverlauf, Signale, Weichen, Höchstgeschwindigkeiten, eingesetzte Züge etc.) werden für das Fahrplaninformationssystem nicht benötigt.
Der Vorteil eines von der Planungssoftware unabhängigen Fahrplaninformationssystems ist vor allem die höhere Flexibilität. Existiert eine geeignete Datenschnittstelle stehen dem keine nenneswerten Nachteile gegenüber. Im HIFI-Bereich werden von Profils meistens einzelne Module (CD-Playe, Tuner etc.) einer Kompaktanlage vorgezogen. Hier hat der Anwender die Möglichkeit sich für jeden Bereich das für Ihn passend e bzw. qualitativ höchstwertigste Modul zu kaufen. Diese Flexibilität ist möglich, weil die 'Schnittstellen' genormt sind. Ähnlich verhält es sich auch beim Fahrplaninformationssystem.